{"id":16622,"date":"2016-06-14T14:40:01","date_gmt":"2016-06-14T12:40:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/?p=16622"},"modified":"2017-06-15T14:54:58","modified_gmt":"2017-06-15T12:54:58","slug":"pfarrkirche-st-georg-in-euskirchen-putz-und-natursteinarbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/pfarrkirche-st-georg-in-euskirchen-putz-und-natursteinarbeiten\/","title":{"rendered":"Pfarrkirche St. Georg in Euskirchen &#8211; Putz- und Natursteinarbeiten"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-16626 alignright\" src=\"http:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Pfarrkirche-st-Georg_Glockenturm-Westansicht-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Pfarrkirche-st-Georg_Glockenturm-Westansicht-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Pfarrkirche-st-Georg_Glockenturm-Westansicht-600x898.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Pfarrkirche-st-Georg_Glockenturm-Westansicht.jpg 608w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p><strong>Objektbeschreibung:<\/strong><br \/>\nEs handelt sich bei der innerhalb der alten Friedhofsmauer (1643) gelegenen Kirche um eine unregelm\u00e4\u00dfige dreischiffige Bruchsteinanlage mit Chorabschluss an jedem Schiff und vorgesetztem f\u00fcnfgeschossigen Westturm. Kern ist eine einschiffige Anlage des 10. Jahrhunderts, von der noch das sp\u00e4ter ver\u00e4nderte Mittelschiff und die vier Untergeschosse des Westturmes her stammen. Um 1100 wurde das s\u00fcdliche Seitenschiff mit halbrunder Ostapsis angebaut. Gegen 1200 folgte der Anbau eines breiteren n\u00f6rdlichen Seitenschiffes, von dessen Au\u00dfengliederung noch Reste im bestehenden gotischen Nordschiff erhalten sind. Um 1220\/30 wurde der kreuzrippengew\u00f6lbte Chor des Mittelschiffes (mit seiner Halbkreisapsis) neugebaut und der Turm um ein neues Glockengeschoss erh\u00f6ht.<br \/>\nDie Kirche ist aus verputztem Bruchstein errichtet. Die ungew\u00f6hnliche, asymmetrische Form spiegelt ihre Entstehungsgeschichte wider. Von den drei Schiffen ist das s\u00fcdliche das kleinste, das n\u00f6rdliche das gr\u00f6\u00dfte. Das s\u00fcdliche und das mittlere Schiff m\u00fcnden im Osten in eine halbrunde Apsis. Das Nordschiff ist eine gotische Halle mit polygona-lem Chorschluss. Im Westen schlie\u00dft sich an das Langhaus ein f\u00fcnfgeschossiger Turm an<\/p>\n<p><strong>Bestandsbeschreibung:<\/strong><br \/>\nDie Sanierungsma\u00dfnahmen an der evangelischen Kirche zu Leichlingen bezogen sich auf die Fassadensanierung des Kirchenschiffs. Der Turm wurde bereits zuvor saniert. Die Bauzeit der Pfarrkirche kann auf Mitte des 18. Jahrhundert datiert werden.<\/p>\n<p><strong>Gesteinsvariet\u00e4ten:<\/strong><br \/>\nDie im Wesentlichen als ebene Bruchsteinfl\u00e4che zu beschreibende Au\u00dfenfassade besteht vornehmlich aus grob bearbeiteten Sandsteinen (verschiedene Variet\u00e4ten) sowie vereinzelt verwendeten Werksteinen aus Grauwacke, Tuffgestein sowie Trachyt (Portale der S\u00fcd- und Nordseite). Durch die unterschiedlichen Formate der Bruchsteine bedingt, ergibt sich ein ungleichm\u00e4\u00dfiges Fugennetz mit verschiedenen Fugenbreiten- und tiefen. Vereinzelt sind die Polygonalsteine fugenlos versetzt. Einzig die Geb\u00e4udeecken sind mit gro\u00dfformatigen, quaderf\u00f6rmigen Mauersteinen ausgebildet. S\u00e4mtliche Fenstereinfassungen sind mit Zementm\u00f6rtel und einem Kunstharzanstrich auf dem bauzeitlichen Tuffgestein verm\u00f6rtelt. Diese zum Teil sehr dickschichtig aufgetragenen Zementputze stehen bis zu 8cm aus der Fassadenflucht hervor. Die aus Zementputz bestehenden Traufgesimse sind ebenfalls mit einem Kunstharzanstrich versehen. Der ebenfalls aus Zementputz bestehende umlaufende Sockelbereich wurde auf Grund des hohen Schadengrades bereits vor einiger Zeit entfernt, soda\u00df die bauzeitliche Bruchsteinquaderung wieder sichtbar wurde. Der Fugenm\u00f6rtel wurde hier bereits erneuert.<\/p>\n<p><strong>Mauer- und Fugenm\u00f6rtel:<\/strong><br \/>\nNach Einsch\u00e4tzung des Restaurators handelt es sich bei dem historischen Fugenm\u00f6rtel um einen reinen, kalkgebundenen Versetzm\u00f6rtel, welcher als fein bis mittelk\u00f6rnig beschrieben werden kann. Es sind keinerlei Befunde von einem bauzeitlich verwendeten Fugenm\u00f6rtel vorhanden. Der Sockelbereich wurde, wie bereits erw\u00e4hnt, von dem Zementputz entfernt und mit einem Kalkm\u00f6rtel neu verfugt. Die Verfugung innerhalb der Fassadenw\u00e4nde besteht Gro\u00dfteils aus einem zementhaltigen Kalkm\u00f6rtel, welcher vermutlich aus einer Sanierungsma\u00dfnahme der 80er bis 90er Jahre stammt. In vielen Fl\u00e4chen konnte allerdings noch bauzeitlicher M\u00f6rtel gefunden werden.<\/p>\n<p><strong>Verputzungen der Fensterleibungen:<\/strong><br \/>\nS\u00e4mtliche Fensterleibungen sind durch einen mehrere cm dicken Zementputz (5-8cm) optisch\u00a0 hervorgehoben. Als Originalmaterial wurde Tuffstein verwendet. Die Oberfl\u00e4chen wurden mit einem hellen, abdichtenden Kunstharzanstrich gefasst.<\/p>\n<p><strong>Schadensph\u00e4nomene<\/strong><br \/>\n<strong>Naturstein:<\/strong><br \/>\nDie typischen, auftretenden Schadensbilder am Bruchsteinmauerwerk waren folgende:<\/p>\n<ul>\n<li>Abschalen: Oberfl\u00e4chenparalleles Abschalen in unterschiedlichen St\u00e4rken<\/li>\n<li>Br\u00f6ckelzerfall: Zerfall der Gesteinsstruktur im gesamten Querschnitt<\/li>\n<li>Entfestigung: Vollst\u00e4ndige Gef\u00fcgeaufl\u00f6sung<\/li>\n<li>Riss- und Schalenbildung: Schichtenparallele Risse und Schalen in Kombination mit Br\u00f6ckelzerfall und Gef\u00fcgeaufl\u00f6sungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die genannten Schadensbilder waren sehr unterschiedlich stark ausgepr\u00e4gt und mussten individuell behandelt werden. Grund hierf\u00fcr waren die verschiedenen Gesteinsvariet\u00e4ten mit differenziert zu betrachtenden Schadensklassen und Schadensintensit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Die Portale der S\u00fcd- und Nordseite bestehen aus Trachytwerksteinen, welche kaum Schadensbilder aufwiesen. Allerdings waren an den unteren Bereichen der Gew\u00e4ndeaufst\u00e4nde erste Abwitterungen sowie Ausbesserungen mit mineralischen M\u00f6rteln aus vorangegangenen Sanierungsma\u00dfnahmen zu erkennen.<\/p>\n<p><strong>Verfugung:<\/strong><br \/>\nDer bauzeitliche Versetzm\u00f6rtel war als Kalkm\u00f6rtel zu definieren, welcher zum Teil bereits stark entfestigt und sandend war. Partiell hingegen wies er eine noch gute innere Festigkeit auf. Die stellenweise bereits durchgef\u00fchrte Neuverfugung schien nur oberfl\u00e4chig und unzureichend an den Untergrund anbindend, ausgef\u00fchrt zu sein. Vielmals klangt der Fugenm\u00f6rtel hohl und konnte leicht vom Untergrund gel\u00f6st werden oder wies eine zu geringe Festigkeit auf. Das Fugennetz war oftmals so stark besch\u00e4digt, dass Wasser ungehindert in das Mauerwerk eintreten konnte.<\/p>\n<p>Verputzungen Fensterleibungen:<br \/>\nDa s\u00e4mtliche Verputzungen nur oberfl\u00e4chlich aufgebracht waren und keine Einbindung in das Mauerwerk hatten, konnte an diesen Stellen ungehindert Wasser eintreten und hinter den hydrophoben Kunstharzanstrich gelangen und zu weiteren Sch\u00e4den wie Frostsprengung und Rissbildung f\u00fchren. Der Zementanteil f\u00f6rdert den Schadensprozess, da ein kapillarer Wassertransport nicht oder nur unzureichend stattfinden kann.<\/p>\n<p><strong>Ma\u00dfnahmenbeschreibung<\/strong><br \/>\nReinigung und Schutzvorkehrungen:<br \/>\nDa s\u00e4mtliche Fenster in einer vorherigen Sanierungsma\u00dfnahme bereits \u00fcberarbeitet und die Anstriche erneuert wurden, galt hier besonderer Fl\u00e4chenschutz vor Staub, Wasser oder weiteren mechanischen Sch\u00e4digungen. Die Fenster\u00f6ffnungen wurden zum Teil mit Holzplatten oder PE- Folien gesichert. Zun\u00e4chst wurde die Verfugung vollst\u00e4ndig ausgearbeitet. Der oberfl\u00e4chig aufliegende zementhaltige Fugenm\u00f6rtel wies eine St\u00e4rke zwischen 5 und 30 mm auf. Darunter befand sich bauzeitlicher Mauerm\u00f6rtel. Eine substanzschonende Reinigung s\u00e4mtlicher Natursteinfl\u00e4chen fand zun\u00e4chst mit Hei\u00dfdampf statt.<\/p>\n<p><strong>Neuverfugung sowie Putzarbeiten:<\/strong><br \/>\nDas Bruchsteinmauerwerk, bestehend aus unterschiedlichen Variet\u00e4ten von Natursteinen, wurde zun\u00e4chst vollst\u00e4ndig entfugt. An den Bereichen, wo der der Steinkontakt zu gering f\u00fcr eine ausreichend breite Verfugung war (sogenannte Pressfugen), wurden diese zus\u00e4tzlich maschinell aufgeweitet. Die Neuverfugung erfolgte im Trockenspritzverfahren, wobei eine vollst\u00e4ndige, oberfl\u00e4chenb\u00fcndige Verf\u00fcllung der Fugen und deren Freir\u00e4ume erzielt wurde. Bei tieferliegenden Hohlstellen wurde gegebenenfalls mehrlagig gearbeitet bzw. wurde hier das Kernmauerwerk vorverf\u00fcllt. Nach geeigneter Abbindezeit wurde der \u00fcbersch\u00fcssige M\u00f6rtel abgearbeitet, die Oberfl\u00e4che der Fugen abgerieben bzw. abgeb\u00fcrstet und abschlie\u00dfend die gesamte Fl\u00e4che nachgereinigt. An Geb\u00e4udeecken oder Bauteilen wie Fensterleibungen, wo keine Verfugung im Trockenspritzverfahren m\u00f6glich war, wurde h\u00e4ndisch verfugt. Der Fugenquerschnitt des Fugennetzwerkes war sehr unterschiedlich (Fugenbreite von 1 bis zu 6 cm, Fugentiefe 5-6cm), die Geometrie der Mauerquader wurde dennoch beibehalten. Die Farbigkeit des M\u00f6rtels entspricht der bauzeitlichen Verfugung (hellbeige bis braun). Als Fugmaterial wurde TKF der Firma Tubag verwendet.<\/p>\n<p>Die Putzfl\u00e4chen der Fenster- und Portaleinfassungen wurden gesondert bearbeitet. Zun\u00e4chst wurden s\u00e4mtliche Putzbereiche auf Risse und Abschalungen \u00fcberpr\u00fcft. Sich l\u00f6sende Putzfl\u00e4chen konnten mittels Vernadelung gesichert werden. Risse hingegen wurden ge\u00f6ffnet bzw. erweitert und anschlie\u00dfend geschlossen. In den Bereichen erh\u00f6hter Sch\u00e4digung oder gr\u00f6\u00dferer Fehlstellen wurden schadhafte Putzbereiche abgenommen neu verputzt. Ausbesserungen betrafen vor allem die Ochsenaugen und Rundbogenfenster sowie die Portale der S\u00fcdseite. Die Putzanschl\u00fcsse der Fensterfaschen zum Bruchsteinmauerwerk der Fassade waren oftmals offen. Diese galt es zu schlie\u00dfen. Die Sohlb\u00e4nke einiger Rund-\/ Ovalfenster wurden im Bereich der Gef\u00e4lle nachgearbeitet, da hier der Wasserabfluss nicht gew\u00e4hrleistet war. Das Putzgesims musste in Teilbereichen vollst\u00e4ndig erneuert werden. Hier wurde zun\u00e4chst das Profil in seiner vollst\u00e4ndigen Abwicklung rekonstruiert (Profilabnahme) und eine entsprechende Schalung erstellt. Auf den gemauerten Tuffsteinen wurde anschlie\u00dfend das neue Putzprofil gezogen.<\/p>\n<p>An der Ostseite, oberhalb des Sakristeidaches, konnten bauzeitliche Verputzungen des Mauerwerks gefunden werden. Diese galt es gesondert zu sichern und zu erhalten. Die Verputzungen wurden 2- lagig, mit einem groben Unterputz (0-4mm) und einem feineren Oberputz (0-2mm), jeweils mit NHL- Kalkputz der Firma Otterbein ausgef\u00fchrt. Die Oberfl\u00e4che wurde abgerappt und Putzausbesserungen nach Auskarbonatisierung mit einem leicht abget\u00f6nten wei\u00df- beigen Silikonharzanstrich versehen. Die beiden Ochsenaugen im oberen Bereich der Sakristei hingegen wurden mit Silikatfarbe gestrichen.<\/p>\n<p><strong>Natursteinarbeiten:<\/strong><br \/>\nZun\u00e4chst wurden s\u00e4mtliche Natursteinoberfl\u00e4chen auf Schalen und Risse \u00fcberpr\u00fcft. Lose Schalen wurden manuell so abgesto\u00dfen, dass keine handwerklichen Spuren sichtbar auf den Oberfl\u00e4chen verblieben. Durch die mindere Natursteinqualit\u00e4t der verwendeten Bruchsteinquader wies die Fassade einen hohen Anteil an oberfl\u00e4chenparalleler Schalenbildung auf. Der Austausch von Einzelsteinen im Bereich der Bruchsteinquader (Buntsandsteine und Grauwacke) erfolgte partiell und nach Bedarf (Grad der Sch\u00e4digung). Prinzipiell wurde bei der Ausarbeitung der Steine der gesamte r\u00fcckliegende Bereich neu verf\u00fcllt und hinterm\u00f6rtelt. Diese Bereiche waren bis zu 30cm tief. Als F\u00fcllmaterial wurde NHL- Kalk verwendet. Die auszutauschenden Quader waren unterschiedlicher Dimension, die Steinkanten waren nicht ges\u00e4gt sondern rau gebrochen.<\/p>\n<p>Bei den Eckquadersteinen wurden s\u00e4mtliche Fugenfl\u00e4chen sowie die Sichtfl\u00e4chen steinmetzm\u00e4\u00dfig \u00fcberarbeitet. S\u00e4gefl\u00e4chen wurden bauseits nicht zugelassen. Die Bearbeitung der Fugenfl\u00e4chen dient der optimalen Verkrallung des Fugen- und Setzm\u00f6rtels, die Bearbeitung der Sichtfl\u00e4chen dient der optischen Anpassung an das Gesamtbild der Fassade. Bei den Tuffsteinziegeln wurden die Sichtseiten scharriert und leicht \u00fcberstrahlt, die Fugenfl\u00e4chen hingegen gezahnt. Der stillgelegt Kaminschlot auf der Ostseite wurde vollst\u00e4ndig demontiert. Die daraus entstandenen Abbruchsteine konnten zum Teil als Mauersteine an anderer Stelle wiederverwendet werden.<\/p>\n<p>Zur Sicherung der Mauerwerksschale wurden in einigen Bereichen sogenannte Nadeln ins r\u00fcckliegende Mauerwerk gesetzt. Dies soll dem Verbund der Vorsatzschale ans Mauerwerk dienen. Beim Vernadeln werden Bohrl\u00f6cher durch Vorsatzschale und Mauerwerk gebohrt. Leicht versetzt und sich kreuzend wird eine 2. Bohrung durchgef\u00fchrt. Durch die 1. Bohrung wird eine sogenannte Nadel (V4A- Gewindestange, 10mm im Durchmesser) in voller L\u00e4nge eingef\u00fchrt, durch die 2. Bohrung wird mittels leichtem Druck Injektionsmaterial (tubag HSV-p) eingef\u00fcllt, welches sich in beiden Bohrl\u00f6chern verteilt. Die \u00fcberstehende Gewindestange wird nun auf Mauerwerksniveau gek\u00fcrzt und beide Bohrl\u00f6cher oberfl\u00e4chenb\u00fcndig mit Fugenm\u00f6rtel verschlossen.<\/p>\n<p>Wie bereits einleitend erw\u00e4hnt, wies das Mauerwerk zahlreiche Hohlr\u00e4ume (unterschiedlicher Dimension in der Tiefe) und lose Steine im Verbund auf. Um diese dauerhaft zu sichern und die Hohlr\u00e4ume zu schlie\u00dfen, kamen Injektionspacker zwischen dem sichtbaren Quadermauerwerk und dem Kernmauerwerk zum Einsatz. Das Setzen von Injektionspackern geschieht an zuvor erstellten, durch Vorsatzschale bis ins r\u00fcckliegende Mauerwerk gehende, Bohrkan\u00e4le. Diese werden zun\u00e4chst vom Bohrstaub gereinigt und vorgen\u00e4sst. Als Vorgabe hier war ein Bohrlochdurchmesser von 25mm gegeben. Die Packer werden nun gesetzt und luftdicht abgeschlossen. Das Injektionsmaterial (Tubag HSV-p) kann nun mit leichtem Druck eingef\u00fchrt werden. Nach einer gewissen Abbindezeit k\u00f6nnen die Packer entfernt werden. Das offene Bohrloch wird anschlie\u00dfend mit Fugenm\u00f6rtel geschlossen.<\/p>\n<p>Sonstiges:<br \/>\nZu den sonstigen Arbeiten geh\u00f6ren u.a. das Ausbohren von Eisenteilen (Korrosionsgefahr) und das Schlie\u00dfen von Bohr-, Anker- und Ger\u00fcstankerl\u00f6chern mit geeignetem mineralischem Restaurierm\u00f6rtel.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"708\" height=\"398\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-1.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"St-Georg-1\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-1.jpg 708w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-1-600x337.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-1-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Vorzustand der Strebepfeiler am Langhaus. Die wasserabf\u00fchrenden Bereiche waren weder mit einem Blech versehen noch anderweitig gesch\u00fctzt. Die steinsichtigen Oberfl\u00e4chen wiesen gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den in Form von Auswaschungen im Fugenbereich sowie gr\u00f6\u00dfere Fehlstellen auf <\/span><\/div>[\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"780\" height=\"584\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-2.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"St-Georg-2\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-2.jpg 780w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-2-600x449.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-2-768x575.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Um zuk\u00fcnftig den Wassereintrag zu verhindern, wurden die M\u00f6rtelabdeckungen erneuert<\/span><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"484\" height=\"858\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-7.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"St-Georg-7\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-7.jpg 484w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-7-169x300.jpg 169w\" sizes=\"(max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Die Fenstervergitterung galt es zu demontieren. Im Innen-bereich der Fenster wurde eine Schutzschalung befestigt<\/span><\/div>[\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"708\" height=\"398\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-8.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"St-Georg-8\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-8.jpg 708w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-8-600x337.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-8-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Nach Abnahme der Gitter wurde ein einschaliges Mauerwerk vollfl\u00e4chig als R\u00fcckwand erstellt. Der Schutz im Innenbereich diente gleichzeitig als St\u00fctzwand<\/span><\/div><div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"780\" height=\"584\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-9.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"St-Georg-9\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-9.jpg 780w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-9-600x449.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-9-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-9-768x575.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Die Vermauerung wurde anschlie\u00dfend verputz. Zus\u00e4tzlich wurden die Elemente des Ma\u00dfwerkfensters neu verfugt<\/span><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"708\" height=\"398\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-3.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"St-Georg-3\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-3.jpg 708w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-3-600x337.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-3-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Ein statisch bedingter Riss wurde mittels Spiralankersystem saniert. Hier im grauen Farbton das M\u00f6rtelsystem als Grundschicht<\/span><\/div>[\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"780\" height=\"584\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-4.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"St-Georg-4\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-4.jpg 780w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-4-600x449.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-4-768x575.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Ein statisch bedingter Riss wurde mittels Spiralankersystem saniert (feink\u00f6rniger Oberputz als Deckschicht)<\/span><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"708\" height=\"1260\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-6.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"St-Georg-6\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-6.jpg 708w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-6-600x1068.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-6-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-6-575x1024.jpg 575w\" sizes=\"(max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><span class=\"single_image_caption\">In diesem Eckbereich musste aufgrund der enormen Sch\u00e4digung gro\u00dfformatige Werk-steine als Plattenmaterial ausgetauscht werden. Als Ersatzmaterial hierbei wurde roter Eifelsandstein verwendet<\/span><\/div>[\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"780\" height=\"584\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-5.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"St-Georg-5\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-5.jpg 780w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-5-600x449.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-5-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/St-Georg-5-768x575.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Im Sockelbereich wurden zumeist vollst\u00e4ndige Werksteine ausgetauscht<\/span><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Objektbeschreibung: Es handelt sich bei der innerhalb der alten Friedhofsmauer (1643) gelegenen Kirche um eine unregelm\u00e4\u00dfige dreischiffige Bruchsteinanlage mit Chorabschluss an jedem Schiff und vorgesetztem f\u00fcnfgeschossigen Westturm. Kern ist eine einschiffige Anlage des 10. Jahrhunderts, von der noch das sp\u00e4ter ver\u00e4nderte Mittelschiff und die vier Untergeschosse des Westturmes her stammen. Um 1100 wurde das s\u00fcdliche Seitenschiff mit halbrunder Ostapsis angebaut. Gegen 1200 folgte der Anbau eines breiteren n\u00f6rdlichen Seitenschiffes, von dessen Au\u00dfengliederung noch Reste im bestehenden gotischen Nordschiff erhalten sind. Um 1220\/30 wurde der kreuzrippengew\u00f6lbte Chor des Mittelschiffes (mit seiner Halbkreisapsis) neugebaut und der Turm um ein neues Glockengeschoss erh\u00f6ht. Die Kirche ist aus verputztem Bruchstein errichtet. Die ungew\u00f6hnliche, asymmetrische Form spiegelt ihre Entstehungsgeschichte wider. Von den drei Schiffen ist das s\u00fcdliche das kleinste, das n\u00f6rdliche das gr\u00f6\u00dfte. Das s\u00fcdliche und das mittlere Schiff m\u00fcnden im Osten in eine halbrunde Apsis. Das Nordschiff ist eine gotische Halle mit polygona-lem Chorschluss. Im Westen schlie\u00dft sich an das Langhaus ein f\u00fcnfgeschossiger Turm an Bestandsbeschreibung: Die Sanierungsma\u00dfnahmen an der evangelischen Kirche zu Leichlingen bezogen sich auf die Fassadensanierung des Kirchenschiffs. Der Turm wurde bereits zuvor saniert. Die Bauzeit der Pfarrkirche kann auf Mitte des 18. Jahrhundert datiert werden. Gesteinsvariet\u00e4ten: Die im Wesentlichen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16625,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0},"categories":[68,1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16622"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16622"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16622\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16696,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16622\/revisions\/16696"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16625"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16622"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16622"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}