{"id":16678,"date":"2015-08-15T13:21:05","date_gmt":"2015-08-15T11:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/?p=16678"},"modified":"2017-06-15T14:48:30","modified_gmt":"2017-06-15T12:48:30","slug":"folkwang-universitaet-der-kuenste-kernsanierung-torgebaeude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/folkwang-universitaet-der-kuenste-kernsanierung-torgebaeude\/","title":{"rendered":"Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste &#8211; Kernsanierung Torgeb\u00e4ude"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Fassaden des Torhauses wiesen an s\u00e4mtlichen Natursteinelementen des Mittelrisalits, bestehend aus Ruhrsandstein, starke Sch\u00e4den auf, welche zwingend Handlungsbedarf erforderten. Die Naturstein-, Putz- und Beschichtungsarbeiten wurden von September 2013 bis Juli 2015 durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Ma\u00dfnahmenbeschreibung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Natursteinfl\u00e4chen Bestandsaufnahme: <\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn der Sanierungsma\u00dfnahmen wurden alle Naturstein- und Putzbereiche fotografisch aufgenommen, um Vorzustandsfotos im sp\u00e4teren Vergleich zu bekommen. In den meisten Ornament- und Profilbereichen waren Fangschutznetze montiert, welche es zu entfernen galt. Diese Netze waren zum Teil direkt in dem Stein, und nicht im Fugennetz verankert. Korrodierende D\u00fcbel\/ Schrauben f\u00fchrten bereits hier zu einigen Sch\u00e4den. Bei der Abnahme dieser Netze wurde bereits das Ausma\u00df der Sch\u00e4den sichtbar. Viele Bruchst\u00fccke und Schalen befanden sich bereits in den Schutznetzen.<\/p>\n<p><strong>Salzbelastete Natursteinbereiche:<\/strong><\/p>\n<p>Vor der Nassreinigung mit Hei\u00dfdampf wurden alle sichtbaren Salzausbl\u00fchungen trocken entfernt (abkehren, absaugen). Da es sich hierbei ausschlie\u00dflich um aufliegende Ausbl\u00fchungen bzw. immobilem Gips handelte, mussten keine weiteren Ma\u00dfnahmen wie Auflage von salzreduzierenden Kompressen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><strong>Reinigung: <\/strong><\/p>\n<p>Nach der Zustandsaufnahme wurden s\u00e4mtliche Natursteinelemente mittels Hei\u00dfdampf gereinigt. Auch bei diesem schonenden Reinigungsverfahren l\u00f6sten sich weitere Steinschalen. Ein Reinigungserfolg zeigte sich allerdings deutlich bei s\u00e4mtlichen Gesimsen und dem Schmuckwerk. Nach der Reinigung konnte verschiedene Musterfl\u00e4chen angelegt werden. Hier wurde prim\u00e4r auf das Zusammenspiel von Schadensbild und Materialauswahl Wert gelegt.<\/p>\n<p><strong>Alterg\u00e4nzungen \/ \u00fcberm\u00f6rtelte Stellen: <\/strong><\/p>\n<p>\u00c4ltere Fehlstellen und Ausbr\u00fcche wurden zumeist mit einem zement\u00f6sen Erg\u00e4nzungs-m\u00f6rtel vervollst\u00e4ndigt, welchen es zu entfernen galt. Mangelnde Haftung zum Untergrund, unzureichende Oberfl\u00e4chenbearbeitung, Farbigkeit und Struktur sowie erste Ausbruch-stellen im Randbereich f\u00fchrten zu dieser Entscheidung der vollst\u00e4ndigen Entfernung. DOKUMENTATION Objekt: Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste \u2013 Kernsanierung Torgeb\u00e4ude Ma\u00dfnahme: Naturstein-, Putz- und Beschichtungsarbeiten.<\/p>\n<p><strong>Natursteinoberfl\u00e4chen (Schuppen- und Schalenbildung): <\/strong><\/p>\n<p>Auf Grund der stark besch\u00e4digten bzw. verwitterten Oberfl\u00e4che mussten alle Naturstein-bereiche auf ihre Stabilit\u00e4t und Festigkeit \u00fcberpr\u00fcft werden. S\u00e4mtliche lose Gesteinsschol-len und Schuppen wurden abgearbeitet und ein tragf\u00e4higer Untergrund f\u00fcr weitere Kon-servierungsma\u00dfnahmen geschaffen. Beim Abarbeiten dieser losen Schollen wurde fest-gestellt, dass die Schalen zumeist aus Mehrfachschalen bestanden und einige mm tief in den Werkstein hinein gingen. Die Wasseraufnahme sowohl der Schalen als auch der da-runter befindlichen sogenannten Sekund\u00e4roberfl\u00e4che erwies sich als faktisch nicht saugend. Durch den fortgeschrittenen Verlust der Originaloberfl\u00e4che bestand das prim\u00e4re Ziel dieser Abarbeitung darin, die bauzeitlichen Formen geradliniger St\u00fccke und die Ornamentik vollst\u00e4ndig wieder herzustellen.<\/p>\n<p><strong>Neuverfugung: <\/strong><\/p>\n<p>Die stark bindemittelreiche Verfugung wurde generell entfernt. Andere Fugenbereiche wurden nur abgenommen wenn ein ein-bzw. beidseitiger Flankenabriss bestand. Beim maschinellen \u00d6ffnen von Fugen bzw. der manuellen Entnahme von Fugenresten wurde auf das Vermeiden von Besch\u00e4digungen der Fugenflanken Wert gelegt. Ein nachtr\u00e4gliches Weiten der Fugenbreite wurde ebenso unterbunden. Die Fugentiefe sollte m\u00f6glichst das 3-fache der Fugenh\u00f6he betragen. Messerfugen wurden mit einem acrylatmodifizierten M\u00f6rtelsystem geschlossen. S\u00e4mtliche anderen Fugen mit einer ausreichenden Fugenbreite wurden mit einem fein-k\u00f6rnigen mineralischen M\u00f6rtelsystem auf NHL- Kalk- Basis gef\u00fcllt, welcher in Farbigkeit (beige-grau) und Struktur (Korngr\u00f6\u00dfe 2-4mm) dem Ruhrsandstein gleicht.<\/p>\n<p><strong>Rissbildung innerhalb von Werksteinen: <\/strong><\/p>\n<p>Da die Rissbildung unterschiedliche Ursachen hat, musste hier auch differenziert bei der Restaurierungsma\u00dfnahme unterschieden werden. Bei Risssystemen auf Grund von statischer Beanspruchung wurden diese ge\u00f6ffnet, vernadelt und anschlie\u00dfend injiziert und oberfl\u00e4chlich wieder verschlossen. Bei aufgehenden Gesteinsschichtungen in Lagerrichtung wurden zum Teil kleinteilige Vierungen eingesetzt oder auch gro\u00dfformatige Werkst\u00fccke in ihrem ganzen Ausma\u00df ausgetauscht. Beim Natursteinersatz wurden Musterfl\u00e4chen bez\u00fcglich der Materialwahl angelegt. Die Bauleitung entschied sich f\u00fcr das Material des Heilbronner Sandsteins.<\/p>\n<p><strong>Rissbildung und Ausbr\u00fcche: <\/strong><\/p>\n<p>Hierbei handelt es sich um Risse und Ausbr\u00fcche vorwiegend im Kantenbereich von Werkst\u00fccken, welche auf korrodierende Eisenteile wie D\u00fcbel oder Abscherungen auf-grund der Schichtung des Gesteins zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Lag die Ursache in korrodierenden D\u00fcbel (Spannungsrisse), so wurden diese vollst\u00e4ndig entfernt. Dieses Schadensph\u00e4nomen trat vorwiegend an der Balustrade im Dachbereich auf. Abscherende Gesteinsschalen wurden punktuell verklebt und\/ oder vernadelt, Randbereiche mit Restaurierm\u00f6rtel verschlossen.<\/p>\n<p>Der Handlauf auf der linken Seite des Giebels sowie die freistehenden Baluster wurden vollst\u00e4ndig demontiert und die zum Teil korrodierende Verd\u00fcbelung entfernt. Sch\u00e4den wie Risse und Ausbr\u00fcche wurden behoben. Die Baluster wurden anschlie\u00dfend mit V4A- St\u00e4ben in die Kranzgesimsbr\u00fcstung vernadelt. Der Handlauf wurde anschlie\u00dfend ebenso mit den Balustern verbunden (Vernadelung). Im Zuge dieses R\u00fcckbaus wurde das Entw\u00e4sserungssystem in der dahinter liegenden Rinne erneuert (Kupferverblechung).<\/p>\n<p><strong>M\u00f6rtelerg\u00e4nzungen: <\/strong><\/p>\n<p>Nach Abnahme aller oberfl\u00e4chig aufliegenden Schalen und Herstellen eines tragf\u00e4higen Untergrundes wurde durch die Bauleitung festgelegt, dass aufgrund des enormen Verlustes von Natursteinmaterial die Oberfl\u00e4che vollst\u00e4ndig rekonstruiert werden sollte. Dies beinhaltet eine umfangreiche restauratorische und konservatorische Behandlung zur Wiederherstellung der originalen Profilierungen und bildhauerischen Ornamentik. Die Schau-fassade soll durch umfangreiche Ma\u00dfnahmen in ihren Gestaltungsmerkmalen weitestgehend wieder hergestellt werden. Bei jedem einzelnen Werkst\u00fcck wurden Einzelfallentscheidungen hinsichtlich M\u00f6rtelerg\u00e4nzung, Steinaustausch oder Vierung getroffen. Die gesch\u00e4digten Bereiche wurden von 2 bis zu 30mm tief, bis auf einen tragf\u00e4higen Untergrund, ausgearbeitet. Je nach M\u00f6rtelsystem entweder mit einer Acrylemulsion oder mineralischen M\u00f6rtelschl\u00e4mme vorgenetzt und anschlie\u00dfend mit M\u00f6rtel entsprechend erg\u00e4nzt. Die Oberfl\u00e4chenstruktur wurde dem Original angepasst. Farbigkeit, Korngr\u00f6\u00dfe und weitere technische Eigenschaften wie Wasseraufnahme entsprechen dem Ruhrsand-stein. Bei gr\u00f6\u00dferen oder heraus kragenden\/ \u00fcberh\u00e4ngenden M\u00f6rtelerg\u00e4nzungen wurde diese zum Teil mit D\u00fcbeln gesichert.<\/p>\n<p><strong>Natursteinaustausch: <\/strong><\/p>\n<p>Im Falle von zu gro\u00dfen Fehlstellen (in der Tiefe oder der Ansichtsfl\u00e4che) k\u00f6nnen M\u00f6rtelerg\u00e4nzungen technisch nicht durchgef\u00fchrt werden. Hier kommen Natursteinvierungen in verschiedensten Ausf\u00fchrungen zum Einsatz. M\u00fcssen ganze Werkst\u00fccke aufgrund ihres Sch\u00e4digungsgrades ausgetauscht werden, werden diese in ihren Originalma\u00dfen nachgearbeitet. Als Ersatzmaterial bei Vierungen und gesamten Werkst\u00fccken wurde der Heilbronner Sandstein verwendet. Beim Einbau von Vierungen wurde ein m\u00f6glichst passgenauer Einbau (wenn m\u00f6glich fugenlos und hohlraumfrei) durchgef\u00fchrt. Vierungen wurden mit einem frostfreien Unikleber verklebt und bei Bedarf mit V4A- St\u00e4ben r\u00fcckwertig verd\u00fcbelt. Der Klebem\u00f6rtel wurde nicht b\u00fcndig zur Vorderkante, sondern etwas r\u00fcckspringend aufgetragen, damit anschlie\u00dfend mit mineralischen M\u00f6rtel die entstandene \u201eFuge\u201c b\u00fcndig geschlossen werden kann. Somit soll eine absperrende Klebeschicht im Fugenbereich und damit einhergehender unzureichender Feuchtetransport vermieden werden.<\/p>\n<p>Neuteile (ganze Werkst\u00fccke) wurden ebenso gearbeitet und in Trasskalkm\u00f6rtel mit Verankerung ins r\u00fcckliegende Mauerwerk, versetzt. Auch hier wurden die Fugenfl\u00e4chen bearbeitet. Die Oberfl\u00e4chenbearbeitung sowohl bei Vierungen als auch bei vollst\u00e4ndigen Werkst\u00fccken ist dem Originalbestand angeglichen und steinmetztechnisch \u00dcberarbeitet (keine S\u00e4gefl\u00e4chen), Fugenfl\u00e4chen wurden gespitzt.<\/p>\n<p><strong>Natursteinoberfl\u00e4chen mit historischen Putzresten:<\/strong><\/p>\n<p>Die denkmalpflegerische Zielstellung lautete, alle historisch verputzen Bereich auch wie-der als solche darzustellen. Im Einzelfall betraf dies die Wiederherstellung der Putzfl\u00e4chen innerhalb der gliedernden Architektur des Mittelrisalits. Dies bedeutet, dass s\u00e4mtliche nicht steinsichtigen Oberfl\u00e4chen, welche bereits eine ge-spitzte Oberfl\u00e4chenbearbeitung aufwiesen, besonders behandelt werden mussten. Um eine Putzschicht auftragen zu k\u00f6nnen, muss hier ein tragf\u00e4higer Untergrund geschaffen werden. S\u00e4mtliche lose Gesteinsschalen und Schuppen oder nicht tragf\u00e4higen Bereiche wurden mechanisch abgearbeitet. Erst auf einem tragf\u00e4higen Untergrund konnte ein Putzsystem auf NHL- Kalk- Basis aufgetragen werden.<\/p>\n<p><strong>Erneuerung der Farbfassung: <\/strong><\/p>\n<p>2 grunds\u00e4tzliche Ausf\u00fchrungsvarianten kamen, aufgrund der verschiedenen Materialeigenschaften des Untergrundes, zum Einsatz. S\u00e4mtliche verputzen Fl\u00e4chen wurden mit Silikatfarbe (Keim Silikat Granital) gestrichen, die Natursteinbereiche jedoch in einem Silikonharzfarbsystem (Remmers). Dies hat den Hintergrund, dass der stark quellf\u00e4hige Naturstein mit einem hydrophoben Farbsystem (Silikonharzfarbe) vor kapillaren Wassereintrag gesch\u00fctzt wird. Zuk\u00fcnftig soll so der Schadensprozess vermindert werden. Das Farbsystem der Putzfl\u00e4chen lehnt sich an die Konzepte der bauzeitlichen Befunde an den bereits sanierten Hauptgeb\u00e4uden an.<\/p>\n<p><strong>Giebelwand:<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der historischen Bedeutung der Wappenzier wurde das gesamte Giebelfeld von den Reinigungsma\u00dfnahmen ausgenommen. Lediglich die Gesimsbereiche sind mittels Hei\u00dfdampf gereinigt, w\u00e4hrend die partiell sehr fragile Wappenzier wurde vor diesem Wassereintrag gesch\u00fctzt. Zun\u00e4chst mussten s\u00e4mtliche Schalen und Schuppen mittels Anb\u00f6schung notgesichert werden. Hierf\u00fcr wurde ein feink\u00f6rniger Restaurierm\u00f6rtel auf Acrylbasis verwendet, um eine ausreichende Haftung der Schale zum Untergrund gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Zur Festigung wurde partiell Injektionsharz 100 in Toluol gel\u00f6st, verwendet. Die Reaktions- und Abdampfzeit nach dieser strukturellen Festigung betr\u00e4gt mehrere Tage. Hohlliegende Schalen, welche zuvor mit M\u00f6rtel angeb\u00f6scht wurden, sind mit einer mineralischen Injektionsmasse hinterf\u00fcllt. Punktuelle Verklebung fand lediglich an solchen Schalen statt, wo auch eine statische Beanspruchung bestand. Andernfalls ist eine voll-st\u00e4ndige Hiterf\u00fcllung mit Injektionsmasse ausreichend. In ornamentalen und bildhauerischen Bereichen wurden Fehlstellen mittels mineralisch gebundenen Restaurierm\u00f6rtel erg\u00e4nzt und reprofiliert.<\/p>\n<p><strong>Putzbereiche:<\/strong><\/p>\n<p>Gesch\u00e4digte Putzbereiche (ungeeignete Ausbesserungen mit zementhaltigen M\u00f6rtelsystemen, Ausbr\u00fcche, Risse, Fehlstellen, Hohlstellen) mussten partiell in diesen Bereichen ge\u00f6ffnet werden. Risse wurden ihrem Rissverlauf erweitert, verpresst und ggf. mit Bleiwolle verdichtet. Partiell mussten Ausbesserungen innerhalb des Mauerwerks an solchen Stellen vorgenommen werden, wo durch Abnahme von Zementverf\u00fcllungen gr\u00f6\u00dfere Fehlstellen entstanden. Bei kleineren und gr\u00f6\u00dferen Ausbr\u00fcchen wurden diese nach Abnahme loser Bruchst\u00fccke im Kantenbereich mit WTA Sanierputzsystem erg\u00e4nzt.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   image_zoom\" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"709\" height=\"471\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-vorher.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"Folkwang-Giebelfeld-vorher\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-vorher.jpg 709w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-vorher-600x399.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-vorher-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Vorzustand: Giebelfeld.\nIm unteren rechten und linken Bereich wurden fr\u00fcher bereits Schriftplatten ausgetauscht. Enorme Verschmutzungen sind zu erkennen.<\/span><\/div>[\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"709\" height=\"530\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-vor-Farbe.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"Folkwang-Giebelfeld-vor-Farbe\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-vor-Farbe.jpg 709w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-vor-Farbe-600x449.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-vor-Farbe-300x224.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Endzustand: Gesamtansicht Giebelfeld vor dem Farbanstrich.<\/span><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   image_zoom\" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"703\" height=\"524\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-nacher.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"Folkwang-Giebelfeld-nacher\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-nacher.jpg 703w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-nacher-600x447.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-nacher-300x224.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 703px) 100vw, 703px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Nach vollst\u00e4ndiger Restaurierung wurde das Giebelfeld farbig gestrichen.<\/span><\/div>[\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"709\" height=\"530\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-nacher2.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"Folkwang-Giebelfeld-nacher2\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-nacher2.jpg 709w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-nacher2-600x449.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Folkwang-Giebelfeld-nacher2-300x224.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Zwischenzustand: Giebelfeld Wappenzier.\nHintergrundausmalung der Ornamentik in Gelb, Vergoldung von Schwert und Bischofsstab.<\/span><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   image_zoom\" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"700\" height=\"465\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-2.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"uni-folkwang-2\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-2.jpg 700w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-2-600x399.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-2-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Vorzustand: Kapitell Mittelrisalit. Zwischen den Eckvoluten der Kapitelle befinden sich Schmuckb\u00e4nder aus Metall, welche stark korrodiert und die es zu erneuern gilt.<\/span><\/div>[\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"709\" height=\"531\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-3.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"uni-folkwang-3\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-3.jpg 709w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-3-600x449.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-3-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Zwischenzustand: Detailaufnahme Kapitell Mittelrisalit<\/span><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   image_zoom\" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"709\" height=\"567\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-west.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"uni-folkwang-west\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-west.jpg 709w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-west-600x480.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-west-300x240.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Endzustand: Westfassade nach Abr\u00fcstung.<\/span><\/div>[\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"single_image wpb_content_element align-left   \" data-animation=\"none\" data-delay=\"0\"><img width=\"709\" height=\"521\" src=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-ost.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"uni-folkwang-ost\" srcset=\"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-ost.jpg 709w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-ost-600x441.jpg 600w, https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/uni-folkwang-ost-300x220.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><span class=\"single_image_caption\">Endzustand: Ostfassade nach Abr\u00fcstung.<\/span><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Fassaden des Torhauses wiesen an s\u00e4mtlichen Natursteinelementen des Mittelrisalits, bestehend aus Ruhrsandstein, starke Sch\u00e4den auf, welche zwingend Handlungsbedarf erforderten. Die Naturstein-, Putz- und Beschichtungsarbeiten wurden von September 2013 bis Juli 2015 durchgef\u00fchrt. Ma\u00dfnahmenbeschreibung Natursteinfl\u00e4chen Bestandsaufnahme: Zu Beginn der Sanierungsma\u00dfnahmen wurden alle Naturstein- und Putzbereiche fotografisch aufgenommen, um Vorzustandsfotos im sp\u00e4teren Vergleich zu bekommen. In den meisten Ornament- und Profilbereichen waren Fangschutznetze montiert, welche es zu entfernen galt. Diese Netze waren zum Teil direkt in dem Stein, und nicht im Fugennetz verankert. Korrodierende D\u00fcbel\/ Schrauben f\u00fchrten bereits hier zu einigen Sch\u00e4den. Bei der Abnahme dieser Netze wurde bereits das Ausma\u00df der Sch\u00e4den sichtbar. Viele Bruchst\u00fccke und Schalen befanden sich bereits in den Schutznetzen. Salzbelastete Natursteinbereiche: Vor der Nassreinigung mit Hei\u00dfdampf wurden alle sichtbaren Salzausbl\u00fchungen trocken entfernt (abkehren, absaugen). Da es sich hierbei ausschlie\u00dflich um aufliegende Ausbl\u00fchungen bzw. immobilem Gips handelte, mussten keine weiteren Ma\u00dfnahmen wie Auflage von salzreduzierenden Kompressen durchgef\u00fchrt werden. Reinigung: Nach der Zustandsaufnahme wurden s\u00e4mtliche Natursteinelemente mittels Hei\u00dfdampf gereinigt. Auch bei diesem schonenden Reinigungsverfahren l\u00f6sten sich weitere Steinschalen. Ein Reinigungserfolg zeigte sich allerdings deutlich bei s\u00e4mtlichen Gesimsen und dem Schmuckwerk. Nach der Reinigung konnte verschiedene Musterfl\u00e4chen angelegt werden. Hier wurde prim\u00e4r auf das Zusammenspiel von Schadensbild und Materialauswahl [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16681,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16678"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16678"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16678\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16695,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16678\/revisions\/16695"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16681"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwierenstein.de\/steinmetzwerkstaetten\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}